Modulare Weiterbildung Elektro

MODULÜBERSICHT

ELEKTRO

Dauer:
8 Wochen (320 U.-Std.)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Grundbildung
• Physikalische Grundlagen
• Pneumatische und hydraulische Größen und deren Zusammenhänge
• Bauelemente, Schaltsymbole und Grundschaltungen
• Weg-Schritt-Diagramm / GRAFCET
• Grundschaltungen der Steuerungstechnik und technischen Unterlagen
• Signale und Messwerte in Steuerungssystemen
• Kenngrößen von Steuerungen und Regelungen
• Elektrische Größen, Pläne, Block-, Funktions-, Aufbau- und Anschlusspläne lesen und anwenden
• Logische Grundglieder (UND, ODER, NICHT, NANO, NOR, RS-FF)

Fachbildung

• Versorgungseinheiten der Elektrotechnik, Pneumatik und Hydraulik
• Gefahren beim Umgang mit elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Leistungsbaugruppen
• Komponenten für elektrische Hilfs- und Schalteinrichtungen auswählen, einbauen, verbinden und 
   kennzeichnen
• einfache Schütz- und Relaisschaltungen verdrahten
• Elektrische, fluidische sowie elektropneumatische Schaltungen aufbauen und verbinden
• Ökonomische Aspekte, Arbeits- und Umweltschutz, Recycling
• Lesen und Entwickeln von Schaltunterlagen
• Stromwirkung, Sicherheitsbestimmungen und Hilfsmaßnahmen bei Unfällen
• Auswahl von Kabel und Leitung
• geltende Vorschriften und Maßnahmen gegen gefährliche Körperströme
• Netzformen, Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen

Spezialisierung

• Bewegungsabläufe und Wechselwirkungen an Schnittstellen des zu steuernden Systems analysieren
• Steuerungskonzepte zuordnen und Steuerungseinrichtungen auswählen
• Elektrische, pneumatische Schaltungen nach vorgegebenen Problemstellungen aufbauen

Werkstatt- und labortechnische Übungen

Dauer:
6 Wochen (240 U.-Std.)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Grundbildung:
• Blocksschaltbilder, Wirkungs- und Funktionspläne von mechatronischen Systemen
• Überprüfung und Einstellung von Sensoren und Aktoren
• Systemparameter
Fachbildung:
• Softwareinstallation, Konfiguration und Kommunikation
• Befehlsvorrat S7-300
• Grundverknüpfungen und Softwarebausteine
• Programmierübungen zu Verknüpfungssteuerungen und Ablaufsteuerungen
• Anfertigen von Projektdokumentationen
• Verfahren zur Fehlersuche in elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Systemen
• Störungsanalyse
• Strategie der Fehlersuche, typische Fehlerursachen
Spezialisierung:
• Elektrische und mechanische Schutzmaßnahmen, Schutzvorschriften
• Elektromagnetische Verträglichkeit
• Prozessvisualisierung, Diagnosesysteme, Ferndiagnose
• Inbetriebnahmeprotokoll, Fehlerdokumentation, Instandsetzungsprotokoll
• Mechatronische Systeme in Betrieb nehmen, Funktionsprüfung durchführen
• Systemparameter bei der Inbetriebnahme ermitteln, mit vorgegebenen Werten vergleichen und einstellen
• Hilfs- und Steuerstromkreise einschließlich zugehöriger Signal- und Befehlsgeber für Mess-, Steuer- und
  Überwachungseinrichtungen prüfen und in Betrieb nehmen
• Fehler unter Beachtung der Schnittstellen mechanischer, fluidischer und elektrischer Baugruppen durch
  Sichtprotokolle, Prüfen und Messen sowie mit Hilfe von Prüfsystemen und Testprogrammen systematisch
  eingrenzen

Labortechnische Übungen

Dauer:
4 Wochen (160 U.-Std.)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Grundbildung
• Wiederholung und Vertiefung: Aufbau und Arbeitsweise eines Automatisierungssystems (SIEMENS
  SIMATIC S7)
• Ausblick auf das Automatisierungssystem Siemens TIA-Portal
• Einweisung in die Programmiersoftware STEP 7
• Logische Grundverknüpfungen, Parameter von Operanden und Bausteinarten
• Programmierung von Zeit- und Zählerfunktionen, Timereigenschaften

Fachbildung
• Softwareinstallation, Konfiguration und Kommunikation
• Befehlsvorrat S7-300
• Programmierung mittels TIA S7-1500
• S7-Programmierung mittels strukturierter Programmierung
• Flipflops, Zeitfunktionen, Zähler und Vergleicher
• Test- und Diagnosefunktionen
• Digitale Operationen in S7
• Programmstruktur mit Codebausteinen
• Variablen, Daten- und Datentypen

Spezialisierung
• Anfertigen von Projektdokumentationen
• Prozessvisualisierung, Diagnosesysteme, Ferndiagnose
• Strategie der Fehlersuche, typische Fehlerursachen, Diagnosepuffer, Variablen beobachten und
  steuern
• Verfahren zur Fehlersuche in elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Systemen
• Inbetriebnahmeprotokoll, Fehlerdokumentation, Instandsetzungsprotokoll
• Hardwareaufbau S7-300 und S7-1500
• Bausteine, Bausteinarten (OB, FC, FB, SFC, DB)
• Ablaufsteuerungen und GRAFCET

Labortechnische Übungen

Dauer:
4 Wochen (160 U.-Std.)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Grundbildung
• Vorschriften und Normen
• Fünf Sicherheitsregeln
• Prüfprotokolle für ortsfeste und ortveränderliche Geräte
• Grundlagen Elektrotechnik (Strom, Spannung, Widerstand usw.)
• Wirkung des elektrischen Stromes auf den Menschen und Ersthelfermaßnahmen, Erste Hilfe am
  Arbeitsplatz und PSA
• Leitungen und Kabel (Aufbau, Kennzeichnung, Einsatz)
• Fachbegriffe (Körper, indirektes und direktes Berühren, aktive Teile, Berührungsarten,
  Stromgefährdung, Fehlerarten)
• Bestimmungen für elektrische Betriebsmittel (Schutzarten und Schutzklassen)
• Hausanschluss, Erdungsanlagen, Schutzpotenzialausgleich

Fachbildung
• Verlegearten, Leitungsdimensionierung, Netzsysteme/Verteilungssysteme, Abschaltzeiten,
  Schleifenimpedanz
• Schutz gegen direktes Berühren (Basisisolierung, Schutz durch Abdeckung)
• Schutz bei indirektem Berühren TN-, TT- und IT- System (Schutz durch Abschalten,
  Überstromschutzeinrichtungen, Fehlerstromschutzeinrichtungen)
• Schutz bei indirektem Berühren (Schutz ohne Abschalten, Schutzisolierung, Schutzkleinspannung,
  Schutztrennung)

Spezialisierung
• Labortechnische Übungen
• Maßnahmen für den Basisschutz
• Maßnahmen für gleichzeitigen Basisschutz und Fehlerschutz
• Bemessungsspannungen SELV und PELV
• Differenzstromgeräte (RCD)
• Fehlerschutz durch automatische Abschaltung der
• Stromversorgung 1
• Fehlerschutz durch automatische Abschaltung der
• Stromversorgung 2
• Prüfung der Schutzmaßnahmen mit und ohne Schutzleiter
• Wiederkehrende Prüfungen
• Instandsetzung, Änderung und Prüfung elektrischer Geräte
• Schutzmaßnahmen für elektrische Anlagen

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